Der Faustfick in unterschiedlichen Variationen
Der Faustfick ist eine Praktik für den Sexualverkehr, die sehr viel Übung beider Partner, großes Vertrauen und sichere Techniken voraussetzt. Diese ausgefallene Praktik, kann man sowohl anal, als auch vaginal durchführen.
Schon in der alten Antike führte man im Geheimen solche ausgefallenen Sexspiele durch. Dabei war es egal ob es sich um eine Frau oder Mann handelte oder ob die Frau Schwanger ist oder nicht. Äußerst wichtig war schon immer die Vorbereitung, wenn man mit der Faust in jemanden eindringen wollte. Dazu aber später mehr. Ich möchte erst einmal die unterschiedlichen Varianten aufzählen und diese näher beschreiben.
Der Faustfick und seine unterschiedlichen Variationen
Insgesamt gibt es 4 Möglichkeiten mit der Faust Spaß zu haben bzw. Freude zu bereiten.
Vaginaler Faustverkehr
Bei dem ersten Versuch ist hierbei oft nur eine begrenze Anzahl an Fingern einzuführen. Erst nach einem ausführlichen Vorspiel, ist es möglich mehrere Finger ins Spiel zu bringen. Dabei ist zu beachten, dass die Zeitabstände zwischen dem Einführen der Finger nicht soweit auseinander liegen. Je nach körperlicher Beschaffenheit ist es sogar schon am Anfang bereits möglich, die komplette Faust einzuführen. Generell berichten Frauen von einem äußerst heftigen Orgasmus bei einer vaginalen Penetration mit der Faust. Dies lässt sich leicht durch die Beschaffenheit der Vagina erklären. Aber das möchte ich jetzt nicht weiter ausführen sonst wird es zu wissenschaftlich.
Doppelter Faustverkehr
Eine äußerst seltene Variation. Da man hier schon den Bereich des Extrem-Fistings betritt. Der doppelte Faustfick lässt sich in drei unterschiedlichen Methoden aufgliedern:
- Je eine komplette Hand in den Anus und eine in die Vagina
- Beide Hände werden in die Vagina eingeführt, dabei unterscheidet man nochmals zwischen der Durchführung A. Handfläche an Handfläche und B. Handrücken an Handrücken (hierbei wird besonders der G-Punkt stimuliert)
- Im sado-masochistischen Bereich ist besonders das Gaping (engl. gape für „klaffen“) oder (lat.) Dilatation verbreitet. Bei dieser Technik werden die Hände mit Handrücken an Handrücken in den Anus eingeführt und anschließend unter angemessener Kraftintensität auseinander gepresst. Das Ziel ist es hier dem Publikum oder dem Ausführenden selbst einen tieferen Einblick zu gewähren.
Analer Faustverkehr
Die anale Penetration gestaltet sich am Anfang wesentlich schwieriger als die Vaginale. Anatomisch gesehen handelt es sich bei dem Anus um einen Muskel (Schließmuskel). Dieser ist nur mit intensivem Training dazu in der Lage größere Volumen aufzunehmen. Beim analen Faustverkehr sollte man ein sehr hochwertiges Gleitgeil verwenden, wie z.B. „AquaGlide“. Viele Frauen haben schlechte Erfahrungen beim Analverkehr gesammelt. Dies lässt sich meist auf das zu geringe Feingefühl des Partners zurückführen. Also sollten sie beim Analfisting stets äußerst behutsam vorgehen. Schaffen sie eine angenehme Umgebung und beweisen sie Feingefühl ihrem Partner gegenüber. Schrauben sie die Erwartungshaltung nicht zu hoch, selten gelingt das Fisting auf anhieb. Stecken sie sich Ziele z.B. 1 Finger, 2 Finger, 3 Finger und so weiter.
Self-Fisting - Selbstbefriedigung mit der Faust
Das so genannte „Self-Fisting“ zu Deutsch sich selber Fisten ist eine Praktik die meist nur von Frauen ausgeführt wird. Das hängt mit der Durchführungspraxis zusammen, denn eine anale Variation ist so gut wie ohne Hilfsmittel nicht durch zu führen. Bei der vaginalen Selbstbefriedung wird durch das Fisten besonders der G-Punkt gereizt. Generell gehört schon etwas Übung dazu sich selbst zu Fisten, besonders aus der frontalen Richtung. Anfängerinnen nehmen daher oft die Hündchen-Stellung ein und fisten sich von Hinten. Einige Frauen möchten auch einfach nur sich etwas stärker Fingern und führen meist statt der ganzen Hand, ihre vier Finger ein. Im Englischen gibt es dafür auch einen Begriff namens „Four Fingering“.



